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Einsatz

Hand in Hand für die Sicherheit bei „Rhein in Flammen“ St. Goar

Veröffentlicht: 20.09.2026
Autor: Thomas Heidinger
Lagebesprechung im Einsatzabschnitt 1 (Wasser)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Kranen von Rettungsbooten mit Unterstützung des WSA Rhein (Außenbezirk St. Goar)
Amtliche Verpflegung durch die SEG-V der Malteser Simmern
Abschnittsleitung 1 mit MTF-Fü und AB Führungsunterstützung (LfBK)
Führung der Lagekarte
Start-/Landeplatz der Drohneneinheit
Drohneneinheit bei der Abarbeitung eines Einsatzauftrages
Alles im Blick, auch Dank der Drohne

Über 80 Einsatzkräfte von DLRG, Feuerwehr und THW bewiesen bei „Rhein in Flammen“ in St. Goar erneut, wie stark die organisationsübergreifende Zusammenarbeit im Einsatzabschnitt Wasser funktioniert.

Bei einem kritischen Niedrigwasser von nur 20 cm am Pegel Kaub bestand eine erhöhte Gefahr von Grundberührungen und Havarien der Fahrgastschiffe. Diese Herausforderung meisterten die Einsatzkräfte der unterschiedlichen Organisationen durch perfekte Zusammenarbeit. Während die DLRG (Bad Salzig, Boppard, Koblenz, Lahnstein) mit vier Rettungsbooten die direkte Absicherung im Veranstaltungsraum übernahm, bildeten die Feuerwehren Boppard und Oberwesel zusammen mit der DLRG Andernach und dem LV Rheinland-Pfalz stromabwärts eine Auffanglinie. Das THW Simmern und Lahnstein sorgte mit Beleuchtungstrupps für die nötige Sicht, während Strömungsretter der DLRG Rheinböllen und Simmern an Land bereitstanden. 

Auch der Brandschutz und die Technische Hilfeleistung liefen Hand in Hand: Die Feuerwehren Sankt Goarshausen (Hilfeleistungslöschboot), St. Goar und Bad Salzig (Mehrzweckboote) sowie Dahlheim und Laudert (Betrieb Rettungssteiger) sicherten den Fluss ab. Der UAV-Trupp des Wasserrettungszuges lieferte per Drohne wichtige Wärmebilddaten für die Lagekarte, und die SEG-V der Malteser aus Simmern stellte die Versorgung aller Einsatzkräfte mit rund 400 Portionen Verpflegung sicher. 

Koordiniert durch den Führungstrupp des Wasserrettungszuges konnte der Einsatz gegen 23:45 Uhr ohne nennenswerte Zwischenfälle beendet werden. Der Zugführer des Wasserrettungszuges, der die Leitung über den Einsatzabschnitt hatte, zog eine rundum positive Bilanz. Ein Erfolg, der nur durch die vorbildliche Kooperation aller Ehrenamtlichen, der Polizei, der Wasserschutzpolizei und des WSA Rhein (Außenstelle St. Goar) möglich war. Letztere machten den Bootseinsatz bei diesem extremen Niedrigwasser durch ihre Unterstützung mit dem Kran überhaupt erst möglich. 

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